Heiraten Was Tun

Nach der Hochzeit - Was ist zu tun? Gerade ist die Hochzeit vorbei, da muss man noch einiges erledigen Zum frischen Familienglück gehört es jedoch auch, alle Behördengänge und andere Änderungen zu erledigen und nicht zuletzt die Danksagungskarten an die Verwandten, Freunde und weiteren Gäste zu schicken. Diese Erledigungen sind Formalitäten, die keinem frisch getrauten Ehepaar erspart bleiben.

Doch was ist eigentlich alles zu tun nach der Hochzeit? Im Folgenden haben wir mal eine kleine Checkliste zusammengestellt, in der die wichtigsten Änderungen aufgezählt sind. Unsere Checkliste was nach der Hochzeit zu tun ist: Behördengänge nach der Hochzeit Zunächst brauchen Sie natürlich gültige Ausweisdokumente auf den eventuell neuen Namen.

Das Einwohnermeldeamt ist zuständig für den neuen Ausweis und Reisepass. Auch die Papiere Ihres PKW oder anderer Fahrzeuge müssen auf den neuen Namen umgeschrieben werden. Die Kfz-Meldestelle kümmert sich um den Fahrzeugbrief, den Fahrzeugschein und nicht zuletzt um Ihren neuen Führerschein. Melden Sie dem Finanzamt Ihre neue Steuerklasse. Oft wechseln Paare entweder in die Klassen III und V bzw.

Die GEZ muss ebenso über den neuen Namen informiert werden. Die Familienkasse muss bei Bezug von Kindergeld über eine Namensänderung in Kenntnis gesetzt werden. Nach einer Hochzeit im Ausland sind noch weitere Behördengänge nötig. Diese stellt das damalige Standesamt aus, das die Trauung vollzogen hat. Eine Aufenthaltsbescheinigung des jeweiligen Einwohnermeldeamtes Ehefähigkeitsbescheinigung Wurden Sie bereits einmal geschieden, ist ebenso die Scheidungsurkunde erforderlich, ist man verwitwet die Sterbeurkunde des Ehepartners.

Werden Kinder in die Ehe eingebracht, müssen auch ihre Abstammungsurkunden und dazu noch die Sorgerechtsregelung nachgewiesen werden. Möchten Sie einen akademischen Grad in die Heiratsurkunde eintragen lassen, wie etwa einen Doktorgrad oder einen Diplomabschluss, benötigen Sie weiterhin die Original - Urkunde des Abschlusses. Etwas komplizierter wird es, wenn einer der beiden Ehepartner eine ausländische Staatsangehörigkeit besitzt. Die dafür benötigten Unterlagen sind bei Ihrem zuständigen Standesamt zu erfragen.

Sie können ihn jedoch auch später nachreichen, wenn Sie sich noch nicht im Klaren darüber sein sollten. Die Gebühren lassen sich nicht genau festlegen und hängen auch von den vom jeweiligen Standesamt benötigten Unterlagen ab. Ungefähr können Sie mit folgenden Kosten rechnen: Bei weiteren eventuell benötigten Unterlagen fallen zusätzliche Kosten an. Heiraten Sie in einem anderen Ort, wird auch das dortige Standesamt zusätzlich zu den bereits im Wohnort entstanden Kosten, Gebühren erheben.

Wo findet die standesamtliche Hochzeit statt? Die meisten standesamtlichen Hochzeiten finden im örtlichen Standesamt statt. Es bietet den nötigen festlichen Rahmen. Genaue Informationen dazu gibt Ihnen Ihr jeweiliges Standesamt. Nicht zu unterschätzen sind dabei die Nutzungsgebühren der jeweiligen Orte, genau wie eventuell benötigte Fotoerlaubnisse, die vielleicht käuflich erworben werden müssen.

Haben Sie sich entschlossen nicht in Ihrem Wohnort zu heiraten, teilen Sie dies einfach Ihrem örtlichen Standesamt mit und es wird sie an das neue zuständige Standesamt verweisen und alle nötigen Unterlagen dahin übermitteln. Es ist nicht mehr notwendig, dass ein oder mehrere Trauzeugen bei der Hochzeit anwesend sind. Trotzdem halten viele Paar an diesem schönen Brauch fest und lassen Freunde, Geschwister oder andere Verwandte als Trauzeugen an der Trauung teilnehmen.

Die Trauzeugen müssen lediglich am Tag der Hochzeit einen Ausweis oder Reisepass vorlegen. Wie läuft die standesamtliche Hochzeit ab? Nüchtern betrachtet ist eine standesamtliche Trauung eine reine Formsache. Die Standesbeamten sind jedoch bemüht, die Hochzeit so stilvoll und mit hohem Niveau durchzuführen, wie es nur möglich ist.


Die Trauung

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