Kein Guter Sex In Beziehung

Sobald man sich als Paar zusammengefunden hat, geht's los. Das ist so seit Millionen von Jahren. Sobald man drin ist, kommen die Wände näher. Und man kann sich nirgends verstecken. Diese soziale Form soll uns dabei helfen, uns als Menschen zu entwickeln. Sexuelle Probleme initiieren also eine Weiterentwicklung? Wer sich nicht entwickeln will, weil es zu anstrengend ist, wird eine Affäre haben, sich scheiden lassen, oder in völlige Gleichgültigkeit verfallen und eine schreckliche Beziehung führen.

Aber statt an sich zu arbeiten, könnte man ja auch das Prinzip der Monogamie infrage stellen. Man könnte meinen, dass ich glaube, eine feste Partnerschaft oder die Ehe sei etwas Schlechtes. Aber das ist es nicht. Eine Partnerschaft ist etwas Elegantes. Monogamie tötet nicht das Verlangen, sie bildet ein System, das wiederum das Verlangen der meisten Menschen schwächt.

Dagegen hilft nur eins: Das ist die einzige Möglichkeit, sich sexuell weiterzuentwickeln und die Leidenschaft neu zu entfachen. Was würde man lieber nicht ausprobieren — und was würden beide diese Woche gerne mal nachmachen? Der Orgasmus ist eher ein Nebeneffekt des Vergnügens, das man zusammen hat. Also erlauben Sie Ihrem Partner, Ihre sensiblen Stellen zu streicheln und zu küssen.

Konzentrieren Sie sich dabei auf das, was Sie fühlen. So baut sich das Begehren einfach während des Sex auf. Denn von alleine wird nichts kommen, wenn man nur darauf wartet. Der Hauptgrund ist, dass die Partner sich nicht mehr so aufregend finden wie früher. Schuld daran ist sicherlich der Alltag mit all seinen Sorgen und Ängsten. Wichtig ist jetzt, dass man den Mut aufbringt und darüber spricht.

Dass man dem Partner seine Wünsche und Träume offen mitteilt. Man sollte auch an die Dinge anknüpfen, die man in jungen Jahren gerne gemeinsam unternommen hat. Also einen Urlaub planen, zum Beispiel an einen Ort wo man früher sehr glücklich gewesen ist, sich wieder ein gemeinsames Hobby suchen, gemeinsam mit Freunden etwas unternehmen, raus aus den vier Wänden. Das bringt auch wieder neuen Gesprächsstoff.

Die Zärtlichkeit wieder entdecken — Streicheleinheiten machen Lust auf mehr und den Partner somit wieder interessant. Wichtig ist bei allen Bemühungen: Und die muss man sich nehmen. In dieser Angelegenheit, die gewöhnlich vor Verschwiegenem strotzt, muss einmal Klartext gesprochen werden: Irgendwann verkörpert jeder von uns nur noch eine herabgestufte Erotik, und der hormonelle Boykott sorgt dafür, dass man diesen Attraktivitätsverlust gar nicht als so schlimm empfindet, weil ohnehin bereits eine gewisse Lustermüdung eingetreten ist.

Herbst in der Hose! Nun ist der Lustverlust nicht nur ein Problem des Alters, sondern auch der Beziehungsdauer. Man kann die Finger kaum voneinander lassen. Leider hält dieser Zustand in der Regel - das sagt zumindest die Wissenschaft - nur bis zu 36 Monate an. Dann beendet das Gehirn den Drogenrausch der Anfangszeit und der Gefühlswirbel flaut ab. Das Ende des aufregenden Sexlebens? Adieu, Liebe und Leidenschaft? Oft kommen in Langzeitbeziehungen beruflicher Stress, Kinder, schlaflose Nächte und der gemeinsame Haushalt dem Hormonwirbel und dem Supersex in die Quere.

Erst hat man nur noch ein Mal im Monat Sex. Dann nur noch alle zwei Monate und irgendwann muss man lange überlegen, wann man das letzte Mal mit seinem Partner in der Kiste war. Kein Sex mehr, die Luft ist raus. Und das sorgt schnell für Frust. Laut einer Durex-Studie haben 68 Prozent der Deutschen ein Mal wöchentlich Sex, statistisch beläuft sich der Mittelwert auf knappe 2,5 Mal pro Woche.

Diese Zahlen können unter Druck setzen, wenn man selbst nur ein Mal im Monat auf seine Kosten kommt - oder eben gar nicht. Wenn einem die beste Freundin dann noch brühwarm berichtet, wie oft sie es mit ihrem Freund letztes Wochenende gemacht hat, fühlt man sich gleich doppelt mies. Da ist das Empfinden doch recht unterschiedlich. Wer daran gewöhnt ist, mehrmals pro Woche Sex zu haben und dann zwei Wochen lang im Bett absolut nichts los ist, dem wird das schon wie eine halbe Ewigkeit vorkommen.

Wer eher selten Sex hat, wird vielleicht erst nach ein paar Monaten Sendepause merken, dass ihm etwas fehlt. Die Frage ist, wie man damit umgeht Wenn das Sexleben erst einmal komplett eingeschlafen ist, wird es schwer, die Flamme der Leidenschaft wieder ans Laufen zu kriegen. Gerade viele Frauen sagen von sich, dass sie nach einiger Zeit den Verlust der Lust als gar nicht mehr so schlimm empfinden.

Kein Sex bedeutet eben auch, dass man sich irgendwann körperlich fremd wird. Man funktioniert als Paar, versteht sich bestens, aber der Sex ist einfach raus aus der Sache. Lösung 1 - du kannst damit leben Sicher mag es Paare geben, die an dieser Stelle sagen werden:


So wichtig ist (guter) Sex in einer Beziehung

Serega111330

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