Flirten Partnerschaft

In der Neuzeit ist Flirten aber mehr als biologisches Vorspiel — denn es gehört zum Liebesgeplänkel einfach dazu. Und kann richtig gute Laune machen. Bestimmt kennen Sie das berauschende Gefühl nach einem zufälligen Flirt mit einem Unbekannten oder das Prickeln, wenn Ihnen jemand mit Blicken oder Worten vermittelt hat, dass er Sie attraktiv findet. So ermittelte auch eine britische Studie, dass Teile des Gehirns, die für Glücksgefühle zuständig sind, aktiviert werden, wenn wir mit einem Fremden Blickkontakt aufnehmen.

Allerdings nur dann, wenn wir diesen attraktiv finden. Flirtest Du noch oder betrügst Du schon? Flirten ist eine schöne Sache. Aber darf man es auch tun, wenn man Freund oder Freundin hat oder in einer festen Langzeitbeziehung ist? Eine kanadische Untersuchung kommt zum Ergebnis: Frauen dürfen, Männer nicht. Die Forscher untersuchten in sieben Studien mit über Personen, wie sich ein harmloser Flirt auf die Beziehung auswirkt.

Das Resultat ist erstaunlich: Bei Frauen stärkte das kurze Schäkern die Partnerschaft, während die Männer danach schlechter über ihre Beziehung dachten. Ob das Turteln trotz fester Bindung in Ordnung ist, scheint umstritten. Die Umfrage der Seitensprung-Fibel zum Online-Flirten ergab so auch, dass rund 29 Prozent der Befragten meinen, Flirts mit Dritten tun ihrer Beziehung eher gut als schlecht.

Mehr als 70 Prozent allerdings glauben, Fremdschäkern schade ihrer Partnerschaft. Und auch wenn sich demzufolge 44,4 Prozent nicht vorstellen können, nie wieder mit anderen Menschen flirten zu dürfen, nur weil sie einen Beziehungspartner haben, geben 55,6 Prozent an, sie würden für ihre Beziehung ganz auf Flirts verzichten. Und 79,4 Prozent behaupten, sie hätten ein Problem damit, wenn ihr Beziehungspartner fremdflirten würde.

In der Online-Umfrage der Seitensprung-Fibel gab jeder Fünfte der Befragten an, bei sich sei aus einem Fremdflirt schon einmal mehr geworden. Und fahre einfach weiter, vergesse den Kerl, hab aber ein gutes Gefühl im Bauch. Es sei denn, er will ein Rennen, dann mach ich das auch noch mit Mein Rennmazda und ich Das ist für mich ein Flirt. Der natürlich variabel in seinen Formen ist. Grenzen müssen in der jeweiligen Beziehung gesteckt werden. Und was ich nicht ertrage, mute ich auch meinem Partner nicht zu, erwarte im Gegenzug dasselbe von ihm.

Aber der Blödsinn mit meinen Kollegen z. Blödsinn, nämlich Beitrag von falkster Kaum angekommen, plaudert er stundenlang angeregt mit einer attraktiven Unbekannten , versprüht Charme und gute Laune, dass es nur so kracht. Sandra ist gekränkt, macht ihm auf dem Heimweg eine Szene und wirft ihm vor: Glückshormone werden dabei ausgeschüttet, genauer gesagt, Dopamin. Unser Gehirn belohnt uns für Neues im weitesten Sinne. Und neu ist in diesem Fall die Unbekannte. Das hat nichts mit dem Partner zu tun.

Die Grenzen müssen von beiden klar gezogen werden. Weil die meisten Paare das nicht tun, gibt es Konflikte. Marcus Damm empfiehlt eine Aussprache im Vorfeld: Sandra nervt es, wenn Sören anderen Frauen hinterher schaut. Wenn er angehimmelt wird. Damit ist sie nicht allein. In der ElitePartner-Studie lagen diese als weibliche Eifersuchtsgründe ganz weit vorn.

Aber Frauen sind keineswegs eifersüchtiger als Männer. Letztere sind ruckzuck auf , wenn die Liebste mit einem Konkurrenten flirtet.


Flirten in der Partnerschaft - sollte man das tun?

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