Dating Sites Akademikere

Wenn man sich näher damit beschäftigen möchte, lohnt es sich auf jeden Fall. In den meisten Fällen sind das ja auch keine Knebelverträge. Der Vorteil bei den kostenpflichtigen Diensten: Zum Beispiel kann man dann auch mit Nutzern Kontakt aufnehmen, die einem nicht vom System vorgeschlagen wurde, die aber vielleicht um die Ecke wohnen und sympathisch wirken.

Das Thema Geld ist aber auch aus einem anderen Grund interessant. Über die Plattform ElitePartner, die sich ja ganz offen an "Akademiker und Singles mit Niveau" richtet, wurde viel gelacht. Dort sind wirklich die Leute unterwegs, die sich das leisten können Anm. Nutzer zahlen mindestens 24,90 Euro pro Monat und die nach anderen suchen, die sich das ebenfalls leisten können. Die Zielgruppe ist also eindeutig und das führt auch zum Erfolg, wie ich in meinem eigenen Bekanntenkreis schon in mehreren Fällen sehen konnte.

Online-Dating - Der beste Schutz vor mieser Abzocke FOTO: Friendscout24 Es ist also sinnvoll, sich auf Dating-Plattformen zu bewegen, die sich auf bestimmte Nutzer- oder Bevölkerungsgruppen spezialisiert haben? Die Zukunft liegt in der Spezialisierung. Doch am Ende sucht doch jeder seinesgleichen. Bestes Beispiel dafür ist die Singlebörse Mollipartner. Hier sind - wie der Name schon sagt - viele unterwegs, die selber etwas pfundiger sind oder nach einem molligen Partner suchen.

Ansonsten ist es ja wie in einer Bar: Wenn ich dort jemanden anspreche, muss ich erst herausfinden, ob sie oder er Veganer ist oder nicht. Online-Dating kann ein langwieriger Prozess sein. Wie lang brauche ich durchschnittlich, um über solche Plattformen auch wirklich einen Partner zu finden? Dazu gibt es keine belastbaren Zahlen. Das liegt unter anderem daran, dass die Partnervermittlungen nur sehr wenig darüber wissen, warum sich Nutzer abmelden.

Zum Beispiel gibt es aber eine Statistik, dass 20 bis 25 Prozent aller Online-Dater auf diesem Weg sogar ihren Ehepartner gefunden haben. Ich würde also schon sagen: Es ist das Flirtmodell, das auch Branchenriesen wie das Gratisportal Badoo anbieten. Die Macher halten den Unterschied zwischen Partnervermittlung und Flirtbörse für grundlegend. Wie wichtig ist er aber für die Nutzer?

Ist es für sie wirklich relevant, ob der Zufall oder ein Matching-Algorithmus sie zu dem Menschen führt, der sie liebt und begehrt? Und wie erleben sie die Zeit davor, die Monate des Suchens, des Mailens, Anrufens, Datens und Wartens? Die Lücke zwischen Anspruch und Wirklichkeit ist beim Geschäft mit der Liebe ein düsterer Abgrund. Eine Zurückweisung tut auch dann ganz real weh, wenn sie per Mausklick erteilt wird.

Und niemand geht lieber über die Schattenseiten hinweg als die Betreiber. Der Jargon seiner Branche geht ihm geschliffen von der Zunge; seine Mundwinkel zieht er meist länger hoch, als das Lachen andauert. Seit residieren er und seine rund hundert Mitarbeiter auf einer Quadratmeter-Etage in der neuen Prestigelage von Hamburg. Seit gehört die Firma zur Tomorrow Focus AG, einer Tochter von Burda in München. Auf Obstkisten im multikulturellen Schanzenviertel habe ElitePartner einst angefangen, erzählt Schwaner.

Rasant gewachsen ist das Portal nach dem Einstieg von Burda. Das frische Kapital ermöglichte die Werbekampagnen, für die Schwaner engagiert wurde. In Marketing hat er promoviert. Ihm verdankt die Site auch den maritimen Look: Genau wie die Telekom magenta ist. ElitePartner stehe für genau zwei Dinge. Erstens eine klare Zielgruppe: Kein Mitglied dürfe etwa durch Gossenjargon andere verschrecken.

Zweitens stehe ElitePartner für echte Partnervermittlung. Dazu füllt jeder Kunde zunächst einen Persönlichkeitstest aus. Charakterisieren ihn Sätze wie "Ohne meine Freiräume könnte ich nicht existieren"? Ist er eher ein Frühlings- oder ein Wintertyp? Die "beziehungsrelevanten Dimensionen der Persönlichkeit" will Schwaner erfassen, also das, was eine Partnerschaft stabil hält oder gefährdet: Dominanzstreben, Extrovertiertheit, das Bedürfnis nach Nähe, die Konfliktfähigkeit und anderes.

Ab einem Alter von 20 Jahren können Sie sich bei der Partnerbörse registrieren. Um in Kontakt mit anderen Singles zu treten, benötigen Sie eine Premium-Mitgliedschaft. Diese kostet bei einer Laufzeit von 24 Monaten rund 25 Euro im Monat. Abonnements mit kürzerer Laufzeit sind deutlich teurer. Nähere Informationen finden Sie unter elitepartner. Die Akademiker-Quote liegt nach eigenen Angaben bei 52 Prozent. Für eine ernsthafte Partnersuche benötigen Sie auch bei Parship ein Premium-Abonnement zum Preis von rund 30 Euro im Monat bei einer Laufzeit von 24 Monaten.

Nähere Informationen finden Sie unter parship. Davon stammen etwas mehr als 2,5 Millionen aus Deutschland. Nach der Anmeldung beantworten Sie einen Fragenkatalog mit mehr als Fragen, um auf Sie zugeschnittene Kontaktvorschläge zu erhalten.


Die besten Dating Seiten im Vergleich 2017

Einen Kommentar hinzufügen

Ihre E-Mail wird nicht veröffentlicht. erforderliche Felder sind markiert *