Freundschaft Vertrauen Verloren

Sie lachen mehr, reagieren offener auf ihr Gegenüber und initiieren öfter Gespräche als etwa schüchterne oder auch schwer depressive Menschen. Manchmal reichen da schon ein paar Gemeinsamkeiten wie gleiches Alter, ähnliche Situation, Herkunft, Einstellungen oder Interessen. Sie geben uns das Gefühl, mit jemandem auf einer Wellenlänge zu liegen. Als Teil eines Freundschaftsgespanns empfinden wir das lediglich so.

Entscheidender als die Ähnlichkeit ist die emotionale Nähe, so das Ergebnis einer Reihe von Experimenten an der Harvard University Die Psychologin Fenna Krienen und ihre Kollegen beobachteten mit Hilfe bildgebender Verfahren, was sich in den Gehirnen von Probanden tat, während sie Bekannte und Unbekannte in verschiedener Hinsicht einschätzen sollten.

Dachten die Teilnehmer an Freunde, verstärkte sich die Aktivität in bestimmten Teilen des Stirnlappens, die sich auch beim Nachdenken über die eigene Person vermehrt regen. Besagte Aktivität blieb aus, wenn die Versuchspersonen Fremde beurteilten, die ihnen in ihren Einstellungen sogar ähnlicher waren als die eigenen Freunde. Die Gemeinsamkeiten waren für die sozialen Urteile der Probanden offenbar kaum relevant. Ihre Freunde hingegen standen den Probanden emotional wie auch auf neuronaler Ebene nahe.

Wahlverwandtschaften Sind Freunde auch ein bisschen Familie? Forscher baten Studierende, Fotos von andersgeschlechtlichen Personen zu betrachten. Wahlweise sollten sich die Probanden dabei vorstellen, dass es sich um Verwandte, gute Freunde oder Unbekannte handelte — sowie in allen drei Fällen, dass sie mit der betreffenden Person Sex hätten! Bei der Vorstellung, das Foto zeige enge Freunde, waren Frauen stärker abgeneigt als Männer.

Offenbar empfinden Frauen ihre Freunde eher wie Verwandte. Is Friendship Akin to Kinship? Evolution,and Human Behavior 28,,S. Jugendliche zählen im Schnitt rund Facebookfreunde, meldete der Medienpädagogische Forschungsverbund Südwest. Doch das ändert nichts daran, dass ein Mensch meist nur ein bis zwei beste Freunde und höchstens fünf wirklich enge Freunde hat.

In der Mittagspause habe ich zum Beispiel für meine Familie gekocht, abends musste ich noch Schulaufgaben machen. Ich hätte mir gewünscht, dass sie sich für mich freut. Später spielte sie mir gegenüber meine Leistungen aus dem Praktikum und der Schule runter. Das hat mich sehr getroffen! Ich war sehr traurig und enttäuscht. Danach hatten wir fünf Jahre lang keinen Kontakt. Irgendwann bin ich wieder einen Schritt auf sie zugegangen und habe mich mit ihr verabredet, da wir beide die gleichen Freunde hatten.

Aber ein richtiges Vertrauen ist nicht mehr entstanden, meine Skepsis bleibt. Was ich aus dieser Erfahrung mitgenommen habe? Bei neuen Freundschaften ist mir wichtig, dass man sich füreinander freuen und die Stärken des anderen wertschätzen kann. Freunde sollten sich gegenseitig helfen und motivieren. Welchen Serien-Freundinnen seid ihr am ähnlichsten? Danach hat jeder sein Ding gemacht, aber wenn wir uns getroffen haben, war gleich wieder diese Nähe da.

Während des Abiturs ist sie mit einem Typen zusammengekommen, der mit uns zur Schule gegangen ist. Während des Studiums führte sie eine Fernbeziehung. Letztlich zerbrach die Beziehung, weil sie ihn betrogen hat. Als er mich mal allein besucht hat, dachte sie, zwischen uns wäre was gelaufen. Aber irgendwie hatte ich nicht die Möglichkeit, das klarzustellen.

Sie blockierte mich überall, sagte, dass sie keinen Kontakt mehr haben möchte, ich hätte ihr Leben zerstört. Ich habe vor drei Jahren ein Praktikum in der Stadt gemacht, in der sie lebt und ihr noch mal geschrieben. Es hat nichts geholfen, sie ist bei ihrer Meinung geblieben. Inzwischen habe ich neue Freunde. Was ich sagen will ist , dass mir der Beitrag sehr geholfen hat. Ich sollte mir nicht den Kopf darüber zerbrechen, denn ich habe nämlich Freunde auf die ich wirklich zählen kann.

Chris schreibt am Ich habe zurzeit 6 Freundeskreise, während einige auch immer erwarten die Freundschaft zum einzelnen zu stärken. Ich kann einfach nicht mehr ich fühle mich ausgebrannt, erschöpft, ich bin zwar überall beliebt, aber innerlich fühle ich mich leer. Mein Lebenssinn bestand nur in meinen Freunden und Kumpels, jetzt muss ich langsam mal anfangen mich selbst voranzubringen, ich möchte Zeit für mich meine Ziele und eine Freundin finden, ich würde gerne eine Freundin haben.

Dafür muss ich aber erstmal an mir selbst arbeiten. Innerlich bin ich ein Fähnchen im Wind, weil ich mich überall anpasse ohne mal ich selbst zu sein. Es ist verdammt anstrengend und ich finde keine Zeit meine eigenen Interessen zu entwickeln und voranzubringen, es wird Zeit, ich kann nicht nur arbeiten. Ich brauche Zeit für ein Hobby. Odette Beder schreibt am War nach genau so einen Text im Internet auf der Suche… Albert Schneider schreibt am Für mich greifen die Symptome ineinander.

Ich nenne nur folgendes Beispiel: Ich denke Ursache und Wirkung liegen immer eng beieinander. In einer guten Freundschaft kann man offen darüber reden, denn jede Seite geht davon aus, dass man dem Anderen nicht ernstlich böse ist. Vielleicht muss man der Sache auch Zeit geben, denn jeder muss selbst erst zu sich kommen und seine eigenen Gefühle sortieren. Aber auch darüber sollte man reden können.

Für mich ist es die Verantwortung von BEIDEN SEITEN, dass man Probleme anspricht und aus der Welt schafft und an der Freundschaft fest hält. Beide Seiten müssen nach Gelegenheiten suchen, um ein neues Gespräch zu beginnen. Natürlich kann man in so einem gemeinsamen Gespräch feststellen, uns verbindet nichts mehr, es gibt keine Gemeinsamkeiten mehr etc. Anne schreibt am 3. Dieses innere Gefühl sprach ich in einem sehr wertschätzenden Gespräch an, um ihr meine Gedanken darzustellen.


Wenn Freundschaften zerbrechen: So fühlt es sich an

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